Ende des Standard-Supports für den SAP Solution Manager 7.1 zum Jahresende 2017

Zum 31.012.2017 stellt die SAP den Standard-Support (Mainstream Maintenance) für den Solution Manager 7.1 ein. Dies bedeutet, dass SAP-Kunden ab dem 1. Januar 2018 nicht mehr von Weiterentwicklungen profitieren können, der Solution Manager bekommt keine technologischen Updates mehr (Customer-Specific Maintenance).

Die SAP hat schon vor geraumer Zeit den Nachfolger SAP Solution Manager 7.2 veröffentlicht. Also gute Gründe und höchste Zeit für den Wechsel auf die aktuellste Version des Solution Managers.

Welche Veränderungen erwarten den Anwender?

Neue Oberfläche im Fiori-Design

Sämtliche Oberflächen basieren auf dem SAP UI5-Standard und wurden grundlegend harmonisiert. Der Anwender bewegt sich komplett im Web UI, ähnlich dem von der SAP überarbeiteten UI des SAP-Support-Portals.

Verbesserungen in der Prozess- und Lösungsdokumentation

  • Möglichkeit zur Erstellung BPMN-konformer Prozessmodelle mit einem neu entwickelten Editor-Tool.
  • Die auf drei Ebenen limitierte Sicht auf die Prozessebenen wurde aufgehoben. Jetzt lassen sich beliebig viele Prozessebenen modellieren.
  • Best-Practice-Vorlagen für den Aufbau neuer Lösungsdokumentationen.

Lizenzkostenfreie Nutzung der SAP HANA-Datenbank

Die SAP bietet ihren Kunden den Solution Manager 7.2 auch mit SAP HANA an, das bedeutet für den Anwender, dass die Nutzung keine spezielle Lizenz benötigt. Das ist der ideale Einstieg in die neue Welt der In-Memory-Technologie. So können Sie sich bereits jetzt mit der neuen Technologie vertraut machen. Eine Nutzung, klassisch mit den bisher verwendeten Datenbanksystemen (Oracle, MS SQL, MaxDB etc.) ist natürlich auch möglich.

Wie verläuft der Upgrade?

Der effizienteste Pfad hängt sicherlich davon ab, welche Services bisher auf dem Solution Manager 7.1 genutzt wurden. Hier ist dann zwischen einer Neuinstallation und der Migration der Altdaten und –dokumente abzuwägen.

Bisher bot die SAP ihren Kunden die Möglichkeit, den SAP Solution Manager als sogenannte Dual-Stack-Installation mit dem ABAP- und Java-System gemeinsam auf einem Host zu installieren. Im neuen Release sind beide Teile strikt zu trennen. Der Kunde benötigt hier also zwei Hosts für den getrennten Betrieb.

Sie benötigen Unterstützung beim Upgrade oder der Neuinstallation?

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